Fehlende Qualität ist zu teuer

Januar 2011

Bei der Überarbeitung von Geschäftsprozessen besteht ein hohes Risiko für Fehlschläge: Analysen zufolge sind nur 18% aller Prozess-Projekte wirklich erfolgreich. Das bedeutet, dass 82% der Projekte entweder inhaltlich oder zeitlich nicht die gewünschten Ergebnisse erbracht haben.

Wenn wir uns die Ursachen für diesen verheerenden Wert näher ansehen, wird schnell deutlich, dass das beliebte Argument „Die IT hat es wieder einmal nicht geschafft“ schnell zum Scheinargument wird.

Tatsächlich entstehen viele Fehler bereits in der Designphase von Geschäftsprozessen und treten leider erst viel später – im schlimmsten Fall nach der Implementierung – zu Tage. Spätestens dann ist klar, dass nicht budgetiertes Geld in die Hand genommen werden muss, um die Nachbesserung zu finanzieren, Mitarbeiter, die aus dem Projekt in die Linie zurückgekehrt sind, wieder aktiviert werden müssen und die Motivation von Mitarbeitern und Kunden gleichermaßen gesteigert werden muss.

Als Menschen kennen wir den Praxisschocks als Ergebnis mangelnder Vorbereitung auf zuvor nicht erlebte Situationen. Aber ist es akzeptabel - und wirtschaftlich überhaupt zu rechtfertigen – Geschäftsprozessen einen Praxisschock zuzubilligen? Sind Verfahren wie rudimentäre Schreibtischtests von Prozessmodellen noch zielführend? Müssen wir wirklich den Praxisschock abwarten, um eine konkrete Vorstellung davon zu bekommen, wie ein lange zuvor konzipierter Prozess funktioniert um erst dann festzustellen, dass wir eigentlich etwas ganz anderes gemeint hatten?

Die Verbesserung der Prozessqualität fängt mit diesen Fragen an … und sollte Sie bei der Beantwortung auch zum Process TestLab führen.
 

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